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No Meat Athlete Marcel im TV

Ultraläufer und No Meat Athlete Marcel Buchholz im TV

Ultraläufer und No Meat Athlete Marcel Buchholz im TV


Ultraläufer und No Meat Athlete Marcel Buchholz war gestern in RTL Extra zu sehen. Auch wenn der Lauf für ihn nicht allzu glücklich lief – in unserem Interview mit Marcel erfahrt ihr mehr zu seinen Läufen und den Spenden die er damit sammelt.

Den Beitrag könnt ihr euch die nächsten 7 Tage in der RTL Mediathek ansehen (ab Min. 27).

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Halbmarathon geschafft!

Jetzt sind doch glatt die 12 Wochen Training nach dem Plan von Matt Frazier’s “No Meat Athlete”  schon vorbei. Am vergangenen Samstag ging ich gemeinsam mit meinem Mann Bernd an den Start.

Halbmarathon in Kressbronn

Ich habe mir extra eine Laufveranstaltung ausgesucht, die nicht ganz so riesig ist, da ich weiß, dass mich die vielen Menschen unnötig nervös machen. Um 12 Uhr fiel der Startschuss beim Bodensee Marathon in Kressbronn.

Da ich schon an einigen Rennen teilgenommen habe, wusste ich, dass es sehr wichtig sein würde, anfangs nicht zu schnell zu laufen – die Verlockung ist ja schon da, wenn alle anderen an dir vorbeipreschen. Irgendwie will man immer hinterher. Aber der Drang verschwand ganz schnell, als bereits nach den ersten zwei Kilometern, vereinzelt Läufer zurücktrotteten, die aufgegeben hatten. Die meisten davon mit hochrotem Kopf.

Wir fanden recht gut in unser Tempo, das bei etwa 7 Minuten 30 Sekunden pro Kilometer lag und bis Kilometer 15 lief es eigentlich sehr gut. Dann fing mein rechtes Bein an, zu schmerzen. Aber es waren ja nur noch 6 Kilometer, das würde ich schaffen. Ich füllte meine leeren Energiereserven an jeder Verpflegungsstelle auf und spätestens nach der Hälfte hätte ich mir ein indisches Fladenbrot mit Humus gewünscht, wie es Matt beschreibt, wenn er auf längere Läufe geht.

Mental hatte ich einige Hoch’s und Tief’s auf dem Lauf und bei Kilometer 20 hatte ich sogar das Bedürfnis zu heulen. Wieso das so war habe ich in meinem Lauftagebuch beschrieben, falls ihr nachlesen möchtet. Wir sind sehr, sehr glücklich und auch stolz nach 2 Stunden und 36 Minuten über die Ziellinie gelaufen – und sind nicht mal die Letzten gewesen! Es kamen noch einige tapfere Läufer nach uns ins Ziel.

Kilometer 8 von 21,1

Kilometer 8 von 21,1 km

 

Mein Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Trainingsplan sehr viel gebracht hat und ich mit Sicherheit auch für die Marathon-Vorbereitung wieder auf  die Tipps von Matt Frazier zurückgreifen werde. Allerdings ist es nicht verkehrt, die Pläne etwas individuell zu gestalten (z.B. mit Sprungübungen kombinieren etc.) , denn sonst wird es auf Dauer etwas fad. Mich hat der Plan jedenfalls gut ins Ziel gebracht!

Und was kommt jetzt noch? Tja, das Schöne ist, dass ich das selber noch nicht so genau weiß – ich werde weiterlaufen, weiterbloggen auf meinem eigenen Blog und irgendwann steht er vielleicht auf meinem Plan, der ganze Marathon. Aber jetzt fang ich erstmal an zu studieren und werde die Herausforderung meistern, Laufen, Lernen und Leben unter einen Hut zu bringen.

Ich freue mich sehr, dass ihr hier immer so fleißig mitgelesen habt und wünsche euch viel Spaß bei Ausprobieren der Rezepte und Trainingspläne aus No Meat Athlete.

P.S.

… und bevor ich es vergesse: einmal während des Halbmarathons habe ich es wirklich getan! Ich bin ganz schnell in die Büsche gesprungen, denn es gab tatsächlich kein Dixie-Klo. Aber auch das gehört zum Läuferleben, manchmal muss man einfach spontan die Hosen runterlassen können, wenn es nötig ist ;)

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Noch 3 Tage bis zum Halbmarathon

Es sind nur noch 3 Tage bis zum Halbmarathon und ich schwänze diese Woche den Trainingsplan. “Ja ist sie jetzt total verrückt?”, denkst du vielleicht. Ein bisschen möglicherweise schon. Denn sonst wäre ich wohl kaum am vergangenen Wochenende beim 24-Stunden-Lauf in Rodgau an den Start gegangen.

Ein fantastisches Erlebnis. Insgesamt bin ich rund 32 Kilometer gelaufen, verteilt auf 4 Etappen innerhalb der 24 Stunden. Es war anstrengend, ich war müde und gleichzeitig war es ein besonderes Erlebnis. Wir hatten ein Spitzen-Team und es lief ständig jemand von uns – ich hatte sogar die Möglichkeit mich zwischendurch für 2-3 Stunden hinzulegen, was zwar nicht erholsam war (laute Musik und ein kühl-feuchtes Raumklima im Zelt), aber dringend nötig.

Zu essen bekamen wir auch: Vollkornbrot mit pflanzlichem Aufstrich, Müsli mit Pflanzenmilch, Linsenburger und zum Frühstück Marmelade. Für die frischen Sachen sorgten wir selbst und besorgten uns Tomaten, Äpfel, Karotten & Co. Nachts besorgte uns ein Kollege der Veganrunners vom Team nebenan sogar noch veganes Curry mit Reis – das war herrlich!

So überstand ich diese anstrengenden Stunden ziemlich gut – nur inzwischen merke ich, dass ich doch etwas angeschlagen bin, denn ich fühle mich leicht erkältet. Und aus diesem Grund schwänze ich meinen Trainingsplan. Ich gehe spazieren und eine Runde schwimmen, aber laufen werde ich vor dem Halbmarathon vermutlich nicht mehr bzw. wenn dann nur im Recom-Bereich.

Dennoch möchte ich das vergangene Wochenende nicht missen: es war großartig! Tolle Leute, eine interessante Atmosphäre und alleine die Vorstellung, dass 24 Stunden lang ständig jemand von uns gelaufen ist, das ist toll!

So, und nun heißt es regenerieren bis zum Halbmarathon-Samstag. In einer Woche erzähle ich euch dann vom hoffentlich gelungenen Abschluss meines Trainingsplans.

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Mein erster 5-Kilometer-Lauf

Jetzt ist es also vollbracht: nach 10 Wochen Training mit dem No-Meat-Athlete-Trainingsplan habe ich gestern zum ersten Mal einen 5-Kilometer-Lauf ohne Gehpausen geschafft! Und ich muss sagen: das war der beste Lauf, den ich bisher hatte!

Tobi in Action

Tobi in Action

Mein Schwager Bernd hat mich begleitet, denn schließlich wollten wir coole Fotos für den Blog hier machen. Als besonderes Highlight lief ich auf einer Strecke, die ich noch nie zuvor gelaufen bin und die sogar ein paar kleine Steigungen inklusive hatte, was das Ganze noch mehr zu einer Herausforderung machte. Aber Super-Tobi wär ja nicht Super-Tobi, wenn er das nicht mit links schaffen würde! ;)

Gut, ich gestehe, die ersten 1,5 Kilometer waren ein wenig zäh, weil ich wohl zu wenig aufgewärmt war (die Dehnung vor dem Lauf waren wohl nicht so ganz das Wahre, da besteht noch Übungsbedarf) und außerdem die Steigungen nicht gewohnt war. Aber danach lief es wirklich leicht und reibungslos – es war direkt schade, dass die 5 Kilometer so schnell vorbei waren.

Bei strahlendem Sonnenschein hatte ich also ein supertolles 5-Kilometer-Lauf-Debut und ich bin wirklich stolz, es geschafft zu haben. Und sogar eine Medaille habe ich bekommen!

Super-Tobi hat's geschafft und sogar eine Medaille bekommen!

Super-Tobi hat’s geschafft und sogar eine Medaille bekommen!

An dieser Stelle verabschiede ich mich von euch und danke euch fürs fleißige Mitlesen und Kommentieren in den letzten 10 Wochen. Es war mir eine Ehre und Fest, euch von meinem No-Meat-Athlete-Trainingsplan-Projekt zu berichten.

Und wie geht’s weiter?

Ich glaube, ich wage mich mal an den 10-Kilometer-Plan ran und am 19.10.2014 laufe ich gemeinsam mit meiner Schwester Judith, die einen virtuellen Spendenlauf veranstaltet. Vielleicht lauft ihr ja mit?

Bleibt in Bewegung!

Ich wünsche euch alles Gute und starke Beine,

euer 5-Kilometer-Super-Tobi!

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Rodgau 24-Stunden-Lauf, die Generalprobe!

Wie die Zeit verrennt merkt man am ehesten, wenn man mit einem Trainingsplan trainiert, habe ich den Eindruck. Gerade warst du noch in Woche 3, schwups, bist du schon in Woche 11. Diese Woche würde nach Plan noch recht normal verlaufen mit fiesen Intervallen und einem Tempolauf über 4,5 Kilometer – erst am Sonntag der lange Lauf würde gedrosselt werden.

Aber ich werde mal über die Stränge schlagen, auch wenn vermutlich jeder Trainer und vielleicht sogar Matt Frazier selbst die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden. Aber a) weiß er es nicht und b) glaube ich, dass er hier nicht mitliest ;) Ich habe nämlich am kommenden Wochenende, statt einem langweiligen 7,5 km-Lauf etwas viel Spannenderes vor. Sozusagen eine Generalprobe für meinen Halbmarathon.

Gemeinsam mit neuen anderen Teamkollegen starte ich beim 24-Stunden-Lauf in Rodgau. Das wird auf jeden Fall spannend. Zusammen müssen wir die 24 Stunden laufend überstehen. Einer ist immer auf der Bahn und läuft, während die anderen essen, warten, schlafen und feiern. Vorgenommen habe ich mir, dass ich 3x auf die Bahn gehen werde. Gleich zu Beginn um 12 Uhr, denn ich darf die Startläuferin sein und dann möchte ich abends/nachts nochmal laufen. Und am nächsten Vormittag dann nochmal, sofern die Beine mich tragen.

Selbstverständlich werde ich nicht an mein körperliches Limit gehen, sondern Turtle-Runden laufen, schließlich soll der Halbmarathon in der darauffolgenden Woche auch noch Spaß machen. Da ich aber bei beiden Events nicht vorhabe, irgendwelche nicht vorhandenen Bestzeiten zu knacken, sondern einfach nur mit Wohlfühlfaktor zu laufen, denke ich, das kriege ich hin.

Gespannt bin ich schon wie ein Flitzebogen, denn sowas habe ich noch nie gemacht und außerdem kenn ich 2/3 unseres Teams bisher nur aus dem Internet. Wir bekommen dort sogar vegane Verkostung, was ich vom Organisationsteam schonmal richtig cool finde. Es gibt auch ein zweites Veganrunners-Team dort und ich freue mich schon sehr, alle kennenzulernen. Wo wir grad dabei sind: es gibt noch 2 Plätze in unserem Partner-Team! Vielleicht bist du ein Veganrunner und hast Lust, dort mitzulaufen oder kennst jemanden für den das genau das Richtige wäre? Falls ja, schick mir bitte eine Nachricht.

Nun werde ich mich mal darum kümmern, die Liste mit den zu packenden Dingen fertigzustellen … ich hoffe, ich brauche keinen Anhänger. Sind immerhin 24 Stunden, da muss man schon ein paar Kleinigkeiten mitnehmen ;)

Trainingslauf mit Zuschauern

Trainingslauf mit Zuschauern

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Auf der Zielgeraden

Die Sache mit der Zeit

Jetzt bin ich doch tatsächlich schon in Woche 9 meines Trainingsplans. Und zwar mittendrin! Dieses Wochenende werde ich zum ersten Mal 12 Minuten durchgehend laufen. Endlich sind die Füße wieder etwas leichter. Da läuft es sich auch gleich viel angenehmer. Es ist schon ein ständiges Auf und Ab.  Aber nach jedem Tief kommt ein Hoch. Das hat schon fast was Beruhigendes. Die Zeit ist jedenfalls wie im Flug vergangen und nur anhand der regelmäßigen Blogeinträge habe ich gemerkt, wie die Tage verfliegen. Heute ist schon wieder Freitag.

Womit ich zufrieden bin

Es ist vielleicht noch nicht ganz an der Zeit für ein Fazit, aber ich kann zumindest schon mal sagen, dass ich sehr zufrieden damit bin, wie ich das Laufen in meinen Alltag integrieren konnte. Der Plan ist so gestaltet, dass man die Trainingseinheiten wirklich unterkriegen kann und ich bin ziemlich stolz, dass ich das so gut hingekriegt habe.

Was noch verbesserungswürdig ist

Ach ja, ihr könnt es euch vielleicht schon denken: Die Sache mit der Kocherei. Da hapert’s immer noch. Ich hab zwar einiges ausprobiert, aber oft bin ich einfach zu müde, um noch was zu kochen oder um mich überhaupt in die Küche zu stellen. Aber vielleicht wird das noch. Die Hoffnung gebe ich nicht auf.

Auf der Zielgeraden

In 1 Woche ist es soweit. Ich laufe 5 Kilometer. Das hätte ich vor 12 Wochen noch nicht geglaubt, aber jetzt, da denke ich mir, das schaffe ich. Hm, eigentlich ist schon viel möglich, wenn man will. Ich erzähle euch dann nächste Woche, wie es gewesen ist. Bis dahin genieße ich meine letzten Tage auf der Zielgeraden. Vorfreude ist halt doch die schönste Freude.

 

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Momo Müsliriegel

Hier findet ihr ein weiteres Rezept aus No Meat Athlete: Momo Müsliriegel!

Der Riegel liefert genügend Kohlenhydrate für eure sportliche Betätigung, ausreichend Protein für die Regeneration und so viele tolle Geschmacksrichtungen, wie euch einfallen. Das Rezept reicht für 12 Riegel.

Zutaten:

  • 160 g Haferflocken
  • 50 g grob gehackte, geröstete und gesalzene Mandeln
  • 55 g grob gehackte Pekannüsse
  • 85 g Leinsamen
  • 15 g rohe Kürbiskerne
  • 25 g Hanfsamen
  • 80 g gehackte, getrocknete Kirschen
  • 2 kleine Prisen grobes Salz
  • 90 g Erdnussmus
  • 170 g Naturreissirup

Momo Müsliriegel

Momo Müsliriegel

Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Haferflocken, Mandeln, Pekannüsse, Leinsamen, Kürbiskerne und Hanfsamen auf ungefettetes Backpapier geben und ca. 10 Minuten im Ofen rösten. Die Mischung nach 5 Minuten vorsichtig schütteln und leicht verrühren, um ein Verbrennen der oberen Schicht zu vermeiden und beide Seiten der Flocken, Nüsse und Samen anzurösten.
Mischung aus dem Ofen nehmen und zusammen mit den Kirschen und dem Salz in eine große Schüssel geben. Ofentemperatur auf 150°C senken.

Die Erdnussbutter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren zerlassen. Die geschmolzene Erdnussbutter vom Herd nehmen und gründlich mit dem Hafergemisch vermengen.
Den Naturreissirup in einem weiteren Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Sobald der Sirup größere Blasen wirft, die in der Mitte zusammenkommen, sofort vom Herd nehmen, über das Hafergemisch geben und gründlich verrühren.

Die noch warme Mischung in eine Ecke eines Backblechs ausgießen, das mit Backpapier ausgelegt ist, fest andrücken und in eine 6 mm dicke (keine Lücken!) rechteckige Form bringen.

Hinweis: Die Mischung wird wahrscheinlich nicht das gesamte Blech ausfüllen.
15 Minuten backen bzw. bis die Ränder langsam braun werden. Komplett abkühlen lassen. Das Rechteck herausnehmen, auf ein Schneidebrett legen und in 7,5 x 13 cm große Riegel schneiden.

Riegeln einzeln in Frischhaltefolie einwickeln und in einer großen Plastiktüte aufbewahren.

Das Rezept stammt aus No Meat Athlete von Matt Frazier. Foto: Marc Pierschel

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Laufen bei Wind und Wetter

Wie jedes Wochenende stand auch an diesem letzten Sonntag im August ein langer Lauf im No Meat Athlete-Trainingsplan. 15 Kilometer sollten es werden. Momentan ist meine Lust auf ebenen Strecken zu laufen aber gleich Null. Deswegen dachte ich mir: “Dieses Wochenende ist der Hausberg fällig!” Von der Haustüre weg bis zum Pfänder.

Laufen bei Wind und Wetter gehört ja seit jeher zum Programm, daher machte ich mich auf alles gefasst, denn der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Mein neuer Laufbegleiter, der Hoka OneOne EVO Race Pack mit 17 Liter Packvolumen, kam natürlich mit. Ich packte meine wasserabweisende Windjacke mit ein und außerdem Proviant, der locker für einen 3-Stunden-Lauf reichen würde. Das ich das auch brauchen würde, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht klar – aber es bestätigt mal wieder meinen Hang zu Übertreibungen.

Von mir zuhause bis zum Pfänder sind einige Höhenmeter zu bewältigen und ich musste öfters Gehpausen einlegen. Dank meinem Race Pack sah ich trotzdem unglaublich sportlich dabei aus. Ich erklomm also tatsächlich die Spitze des Pfänders auf 1064 Metern und fühlte mich wieder wie ein Kind. Denn zuletzt war ich dort (zu Fuß) als ich ungefähr 10 Jahre alt war. Wir sollten wirklich wieder unsere Umgebung direkt vor der Haustüre erkunden. Es gibt viel zu entdecken!

Bodensee-Foto vom Pfänder für euch

Bodensee-Foto von der Pfändespitze für euch

 

Laufen bei Wind und Wetter

Auf dem Rückweg begann es zu tröpfeln. Irgendwie verpasste ich dann den optimalen Zeitpunkt, meine Jacke auszupacken und anzuziehen. Irgendwann stand ich tropfnass im Wald und gab es auf, den Wasserpfützen auszuweichen. Nass ist nass. Da kann man genausogut mittendurch laufen. Laufen bei Wind und Wetter ist schon eine praktische Sache, wenn man mal dabei ist. Dann kam noch der Nebel dazu und irgendwann stellte ich fest: Das mit den 15 Kilometern wird irgendwie nix.

Bei der Streckenplanung hatte ich mich wohl ein wenig vertan. Es wurden etwas mehr als 20 Kilometer (und gefühlte 3000 Höhenmeter) und ich war 3 Stunden unterwegs. Ich habe beinahe meinen kompletten Proviant verputzt, brav mein Wasser getrunken und musste mich 2 x in die Büsche schlagen. Und hier hätte ich mal eine Frage an die Halb-Marathonis unter euch (vorrangig die Ladies, denn die Herren der Schöpfung kennen das Problem scheinbar nicht):

Wie läuft man 21 Kilometer durch, ohne mal für kleine Turtles in die Büsche zu müssen?

Das “in die Büsche gehen” wär jetzt nicht so das Problem, aber bei meinem Halbmarathon gibt es die Möglichkeit einfach nicht. Es gibt zwar Büsche, aber die sind quasi rundum “einsichtig”. Ich werde natürlich direkt vor dem Start nochmal das Örtchen aufsuchen und dann hoffe ich einfach, dass sich vor lauter Aufregung alles in Wohlgefallen auflöst. Aber gibt es vielleicht Tipps von eurer Seite dazu?

Ich leg jetzt mal die Füße hoch … noch 3 Wochen bis zum Halbmarathon! Das kann was werden ;)

Nass bis auf die Haut, aber happy!

 

 

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Endspurt

Endspurt

Umgerechnet auf meinen 10-Wochen-Trainingsplan – mit dem Ziel 5 Kilometer durchzulaufen – wäre ich jetzt wohl auf dem letzten Kilometer. Endspurt. Quasi kurz vor dem Zieleinlauf. Ich bin in Woche 8 meines Laufexperiments angelangt und die Acht ist auch gleich meine Zahl der Woche. Denn inzwischen laufe ich 8 Minuten am Stück. Genau wie es der No Meat Athlete – Plan vorausgesagt hat ;)

Fällt mir momentan nicht besonders leicht, denn der Urlaub ist vorbei und ich durfte direkt in die Nachtschicht einsteigen. Drei Wochen am Stück die ganze Nacht durcharbeiten – permanenter Schlafmangel inklusive. Ich habe den Rhythmus einfach noch nicht wiedergefunden. Das hat alles ein wenig durcheinander gebracht. Die Füße waren auf einmal wieder so schwer wie ganz am Anfang und hin und wieder kostete es richtig Überwindung, überhaupt die Laufschuhe zu schnüren. Aber ich zieh das durch!

Auf das große Finale in zwei Wochen freue ich mich schon sehr, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das schaffe!

Neue Rezepte ausprobiert

Ich habe mich übrigens mal wieder auf unbeliebtes Terrain vorgewagt: die Küche. Schoko-Avocado-Mousse stand auf meinem Wunschzettel und das habe ich richtig gut hinbekommen. Es war sehr easy zu machen und sogar meine Freundin war davon begeistert, was schon was heißen will.

Dann habe ich mich noch an die sensationelle Veggie-Burger-Formel getraut. Das Ergebnis war nicht wirklich fotoreif. Ich weiß nicht, woran es lag – vielleicht an der mangelnden Kochroutine. Aber geschmeckt hat es trotzdem super!

So, nun muss ich schon bald wieder in die Arbeit … aber he, es ist Endspurt angesagt! Das Wochenende steht schon vor der Tür. Und in zwei Wochen bereite ich mich dann mental schon mal auf DAS Lauf-Großereignis des Jahres vor: mein 5-Kilometer-Lauf.

Stay tuned,

Euer Tobi

 

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Leistungsabfall kurz vor dem Halbmarathon

Meine 8. Woche der Halbmarathon-Vorbereitung wäre laut No Meat Athlete Trainingsplan eigentlich eine ruhige, regenerative Woche. Ich habe mich brav an den Plan gehalten und das Training entsprechend reduziert – einen Tag musste ich sogar komplett ausfallen lassen, da ich eine kleine, ambulante OP an der Nase hatte. Ich war nicht böse, denn so fiel das ungeliebte Intervalltraining weg ;)

Dann erhielt ich noch meine alljährliche Hiobs-Botschaft (wie jedes Jahr vor einem wichtigen Lauf), entdeckte die wilde Landschaft des Bregenzerwaldes und wurde für einen Wettbewerb der besonderen Art vorgeschlagen, der mich mehr Nerven kostet, als jeder Halbmarathon. Aber beginnen wir von Anfang an.

Leistungsabfall

Seit einigen Wochen läuft’s bei mir nicht mehr ganz so rund: Puls ist niedrig, aber die Anstrengung sehr hoch. Habe teilweise das Gefühl, weniger Leistung beim Laufen bringen zu können. Als ob sich meine Trainingspulsbereiche nach unten verschoben hätten. Daraufhin ließ ich mal meine Blutwerte checken.

Und nun sind wir also da, vier Wochen vor meinem ersten Halbmarathon und das Blutbild sagt: meine Eisenspeicher sind leer. Aber sowas von leer. Dieses Ereignis reiht sich somit in die alljährliche Tradition der nervigen Botschaften vor meinen wichtigsten Läufen des Jahres ein: 2012 Hüftsehnenentzündung und Laufverbot für meinen ersten Viertelmarathon, 2013 Zehenbruch vor meinem ersten Viertelmarathon (der zweite Versuch – und ich bin übrigens trotzdem gelaufen) und nun eben 2014 Eisenspeicher leer, Leistungsabfall und das 4 Wochen vor meinem ersten Halbmarathon.

Aber hey, ich wäre kein richtiger No Meat Athlete, wenn ich das nicht als Herausforderung sehen würde. In meinem Lauftagebuch könnt ihr nachlesen, was ich nun anstelle und wieso ich glaube, dass mich dieser Mangel schon sehr lange begleitet. Seither esse ich übrigens “eisenoptimiert” – schmeckt lecker! Wer mehr dazu wissen möchte, schreibt mir einfach.

Wettkampf der Fans & Unterstützer

Und nun zu meinem “Wettkampf”: mein Mann hat mich als “Läuferin des Jahres 2014″ vorgeschlagen auf der Website laufen.de – ins Finale kommen die 3 Vorschläge mit den meisten “Gefällt mir”-Klicks. Derzeit liege ich auf Platz 3 und es ist wirklich aufregend! Wenn ihr mich unterstützen mögt, dann schenkt mir euren Klick (den Kommentar meines Mannes liken – steht mein Name drin)! Auch wenn man sich dafür leider registrieren muss – oder per Facebook anmelden – ich kann das nur schaffen mit der Hilfe meiner No Meat Athlete – Community, denn die anderen Läufer, die vorgeschlagen sind, sind natürlich um Welten besser als ich und haben dementsprechend eine riesige Fanbase, wie es scheint. Ich würde jedenfalls gerne im November beim Finale die No Meat Athlete-Fahne hochhalten und dabei sein.

Kuhles Finish

Und Ende gut, alles gut: ich war am Samstag im Bregenzerwald laufen! 300 Höhenmeter, tolle Natur und tolle Tiere. Ich habe ein Selfie mit einer sehr hübschen Kuh für euch gemacht und ich glaube, früher oder später wird mich mein Läuferweg doch in Richtung Berglauf treiben, auch wenn es momentan eher ein Turtle-Speed-Hiking ist, als das es irgendwas mit Laufen zu tun hat. Aber jeder fängt mal klein an, oder?

Kuhle Sache!

Kuhle Sache!

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No Meat Athlete von Matt Frazier ist am 20. Juni 2014 im compassion media Verlag erschienen.
Wenn man bedenkt, dass es in No Meat Athlete um pflanzliche Ernährung und das Laufen von Distanzen geht, die die meisten Menschen nicht einmal gern fahren, stellt Matt Frazier seine Methoden und Informationen auf eine ausgesprochen zugängliche Weise dar, die ihre Leser mitreißt und ihnen das Gefühl vermittelt, es auch schaffen zu können.
— Brendan Brazier, Ironman und Autor von "Vegan in Topform"