Leistungsabfall kurz vor dem Halbmarathon

Meine 8. Woche der Halbmarathon-Vorbereitung wäre laut No Meat Athlete Trainingsplan eigentlich eine ruhige, regenerative Woche. Ich habe mich brav an den Plan gehalten und das Training entsprechend reduziert – einen Tag musste ich sogar komplett ausfallen lassen, da ich eine kleine, ambulante OP an der Nase hatte. Ich war nicht böse, denn so fiel das ungeliebte Intervalltraining weg ;)

Dann erhielt ich noch meine alljährliche Hiobs-Botschaft (wie jedes Jahr vor einem wichtigen Lauf), entdeckte die wilde Landschaft des Bregenzerwaldes und wurde für einen Wettbewerb der besonderen Art vorgeschlagen, der mich mehr Nerven kostet, als jeder Halbmarathon. Aber beginnen wir von Anfang an.

Leistungsabfall

Seit einigen Wochen läuft’s bei mir nicht mehr ganz so rund: Puls ist niedrig, aber die Anstrengung sehr hoch. Habe teilweise das Gefühl, weniger Leistung beim Laufen bringen zu können. Als ob sich meine Trainingspulsbereiche nach unten verschoben hätten. Daraufhin ließ ich mal meine Blutwerte checken.

Und nun sind wir also da, vier Wochen vor meinem ersten Halbmarathon und das Blutbild sagt: meine Eisenspeicher sind leer. Aber sowas von leer. Dieses Ereignis reiht sich somit in die alljährliche Tradition der nervigen Botschaften vor meinen wichtigsten Läufen des Jahres ein: 2012 Hüftsehnenentzündung und Laufverbot für meinen ersten Viertelmarathon, 2013 Zehenbruch vor meinem ersten Viertelmarathon (der zweite Versuch – und ich bin übrigens trotzdem gelaufen) und nun eben 2014 Eisenspeicher leer, Leistungsabfall und das 4 Wochen vor meinem ersten Halbmarathon.

Aber hey, ich wäre kein richtiger No Meat Athlete, wenn ich das nicht als Herausforderung sehen würde. In meinem Lauftagebuch könnt ihr nachlesen, was ich nun anstelle und wieso ich glaube, dass mich dieser Mangel schon sehr lange begleitet. Seither esse ich übrigens “eisenoptimiert” – schmeckt lecker! Wer mehr dazu wissen möchte, schreibt mir einfach.

Wettkampf der Fans & Unterstützer

Und nun zu meinem “Wettkampf”: mein Mann hat mich als “Läuferin des Jahres 2014″ vorgeschlagen auf der Website laufen.de – ins Finale kommen die 3 Vorschläge mit den meisten “Gefällt mir”-Klicks. Derzeit liege ich auf Platz 3 und es ist wirklich aufregend! Wenn ihr mich unterstützen mögt, dann schenkt mir euren Klick (den Kommentar meines Mannes liken – steht mein Name drin)! Auch wenn man sich dafür leider registrieren muss – oder per Facebook anmelden – ich kann das nur schaffen mit der Hilfe meiner No Meat Athlete – Community, denn die anderen Läufer, die vorgeschlagen sind, sind natürlich um Welten besser als ich und haben dementsprechend eine riesige Fanbase, wie es scheint. Ich würde jedenfalls gerne im November beim Finale die No Meat Athlete-Fahne hochhalten und dabei sein.

Kuhles Finish

Und Ende gut, alles gut: ich war am Samstag im Bregenzerwald laufen! 300 Höhenmeter, tolle Natur und tolle Tiere. Ich habe ein Selfie mit einer sehr hübschen Kuh für euch gemacht und ich glaube, früher oder später wird mich mein Läuferweg doch in Richtung Berglauf treiben, auch wenn es momentan eher ein Turtle-Speed-Hiking ist, als das es irgendwas mit Laufen zu tun hat. Aber jeder fängt mal klein an, oder?

Kuhle Sache!

Kuhle Sache!

Veröffentlicht unter Allgemein

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No Meat Athlete von Matt Frazier ist am 20. Juni 2014 im compassion media Verlag erschienen.
Wenn man bedenkt, dass es in No Meat Athlete um pflanzliche Ernährung und das Laufen von Distanzen geht, die die meisten Menschen nicht einmal gern fahren, stellt Matt Frazier seine Methoden und Informationen auf eine ausgesprochen zugängliche Weise dar, die ihre Leser mitreißt und ihnen das Gefühl vermittelt, es auch schaffen zu können.
— Brendan Brazier, Ironman und Autor von "Vegan in Topform"